Bilder aus der Bauphase

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Grundsteinlegung beim “Haus für Jung und Alt“

Feierliche Worte unter dem blauen Herbsthimmel des Erdgeschoss-Rohbaus an der Meerbecker Blücherstraße 4.  „Suchet der Stadt Bestes, denn wenn es ihr wohl geht, geht es euch auch wohl“. Mit dem  Bibelwort des Propheten Jeremia bat Pfarrer Dietrich Mehnert, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers, um den Segen für das „Haus für Jung und Alt“.  In Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus der Stadtpolitik, des Kirchenkreises Moers,  von der ev. Kirchengemeinde, der Investoren, Architekten wurde am Montag, 31. Oktober, die Grundsteinkapsel in den Beton gesetzt. Nun geht es mit den Bauarbeiten bis zum Spätsommer 2017 weiter. Dann können 42 Meerbecker Seniorinnen und Senioren mit erhöhtem Pflegebedarf  ihre Zimmer beziehen. Gleichzeitig wechseln die Kinder aus dem benachbarten Johannes Kindergarten der Ev.  Kirchengemeinde  Meerbeck ihr Quartier. Sie ziehen mit fünf Gruppen in das Erdgeschoss der Diakonie-Einrichtung ein, die Senioren werden in den Stockwerken darüber wohnen. Bürgermeister Christoph Fleischhauer zeigte sich von dem Mehrgenerationen-Projekt angetan. Das Zusammenrücken von Jung und Alt habe Zukunft in der Gesellschaft, da sich Familienverbände zunehmend auflösten. Andreas Blinzler, der designierte Einrichtungsleiter, freut sich auf das Leben im neuen Haus: „Ältere und junge Menschen werden hier zusammenleben und sich gegenseitig besuchen.“  Und für Meerbecker, die in ihrem Stadtteil wohnen bleiben wollen, auch wenn sie nicht mehr alleine zuhause wohnen können oder Pflege benötigen, bedeutet das Haus eine Lösung: „Bis jetzt mussten die Menschen, die hier pflegedürftig werden, ihren Stadtteil verlassen. Auch deshalb freuen wir uns diese besondere Einrichtung im Stadtteil zu realisieren“, sagt Carsten van der Werth, der das Projekt als Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie begleitet. 


Info
Das „Haus für Jung und Alt“ realisiert die Grafschafter Diakonie mit einem Investitionsvolumen von 7 Mio Euro. 
Das Mehrgenerationenhaus ist Teil der Quartiersarbeit im Rahmen des Handlungskonzepts „NEU:MEERBECK“, bei dem z.B. bauliche und soziale Maßnahmen für ein besseres Miteinander und mehr Lebensqualität im Stadtteil sorgen sollen.
Dass auf einem Teil des über 4000 Quadratmeter großen Grundstückes altengerechte Wohnungen entstehen können, ist der ev. Kirchengemeinde zu verdanken. Das Meerbecker Presbyterium entschied, die dafür nötige Fläche an den Investor  AIP Wohnen zu verkaufen, der den Bau der Eigentumswohnungen übernimmt.