Leih-Hühner sind im Rudolf-Schloer-Stift Publikumsmagnet

18.09.2018 14:59

Bewohner lieben das gackernde Federvieh

Rudolf-Schloer-Stift-Bewohner Günther Elker

Idee kommt aus der Biografiearbeit

Sie mögen Gemüse oder Gemüseschalen, Obst und Körner. Im Krieg hat Günther Elker damals mit Hühnern zu tun gehabt. Er musste auch einmal einen Hahn schlachten. Daran hat er keine guten Erinnerungen. „Ich mag die Tiere, ich bin mehrmals am Tag hier“ erzählt Günther Elker und steht dabei mitten im Hühnergehege zwischen den vier Hennen. 

Ein Stück Bauernhof im Vorgarten ist derzeit in der Außenanlage des Rudolf-Schloer-Stifts der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Moers, zu bewundern. Die Idee mit dem Federvieh entstand in der Biografiearbeit. „So haben wir erfahren, dass wir viele Bewohner haben, die früher Hühner gehalten haben“, sagt Inge Lohr vom sozialen Dienst der Pflegeeinrichtung am Moerser Schlosspark. Tatsächlich sind die Bänke vor dem Hühnerhaus ein beliebter Treffpunkt geworden. Nahezu jeden Tag sind die Stühle rund um das Hühnergehege besetzt. Die vier Hennen sind eine Leihgabe des Herveshofes in Rheurdt. 

Für Gesprächsstoff im gesamten Wohnquartier sorgte im Sommer zudem „Agathe“. Die ausgebüchste Henne blieb eine Woche lang verschwunden. Nach Suchanzeigen und mehreren Lockaktionen entdeckten Anwohner sie kerngesund in einem Lichtschacht. „Von da an wussten die Hülsdonker: Im Rudolf-Schloer-Stift, da halten sie Hühner!“, sagt Inge Lohr.

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