Jugendmedientage: Kreativ gegen Sucht und Cybermobbing

06.11.2018 14:19

Lena Brandau (Kinder- und Jugendbüro), Britta Dietrich-Aust (Drogenhilfe Grafschafter Diakonie) und Mark Bochnig-Mathieu (Kinder- und Jugendbüro) stellten das Programm der Jugendmedientage und des Moerser Medientages 2018 vor.

Moers
„Hilfe, mein Kind ist computersüchtig“ – einigen Eltern ist dieses Problem bekannt. „Neue Medien gehören seit vielen Jahren zum festen Bestandteil im Alltag von Kindern und Jugendlichen“, fasste Mark Bochnig-Mathieu (Kinder- und Jugendbüro der Stadt) zusammen. Aus Mediennutzung können sich aber Probleme ergeben: Cybermobbing und Abhängigkeit sind nur zwei Beispiele. Dort setzen die zweiten Jugendmedientage und der dritte Moerser Medientag an. Gemeinsam mit der Drogenhilfe der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers, hat das Kinder- und Jugendbüro der Stadt vom 2. bis 8. November ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. In neun Projekten und Workshops geht es darum, den Umgang mit Medien auf andere Weise anzugehen. „Die Kinder können sich auf kreative Art mit dem Medium und gewissen Regeln – beispielsweise dem Datenschutz und dem Recht am eigenen Bild - auseinandersetzen“, sagte Mark Bochnig-Mathieu. Dazu wird das Medium an sich – Ipad, Handy, Computer – mit spielerischen Ansätzen in den Projekten kombiniert: So können Kinder sich unter anderem in Video-Workshops, mit dem 3D-Druck oder beim Rappen versuchen. 


Medientag für Fachleute 
Projektleiter sind entweder externe Künstler, Pädagogen und Technik-Experten oder aber Mitarbeiter aus den städtischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Die Ergebnisse werden unter anderem auf dem Medientag am Freitag, 9. November, den Fachleuten vorgestellt. „Wir kombinieren Experten mit Experten. Denn oftmals sind Kinder fitter auf dem Gebiet, als die Erwachsenen“, sagte Lena Brandau (Kinder- und Jugendbüro). „Wir möchten Kinder und Jugendliche und deren Multiplikatoren erreichen.“ So kam die Kombination der Jugendmedientage mit dem Moerser Medientag für Fachkräfte zustande. „Wir sind dabei ein stetig wachsendes Netzwerk aufzubauen: Mit Einrichtungen die Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bei Problemen oder zur Prävention aufsuchen können“, fasste Britta Dietrich-Aust (Drogenhilfe Grafschafter Diakonie) die Kooperation zusammen. Gefördert wird der Medientag bis zum Jahr 2019 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

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