Geflüchtete und Ehrenamtliche profitieren von Landesförderung

05.12.2017 09:48

Ankommenstreffpunkte werden von Geflüchteten und Ehrenamtlichen in Neukirchen-Vluyn viel genutzt / Land NRW finanziert mit Förderprogramm „Komm-An NRW“

Im wöchentlichen Ehrenamtscafé tauschen sich die freiwillig Engagierten mit den Geflüchteten und den pädagogischen Fachkräften des Treff 55 aus.

Sprachcafés zum lockeren Erwerben von Deutschkenntnissen für den Alltag, Gruppen zum Spielen für Kinder, zum Sich-Austauschen für Frauen, Kochgruppen, offene Beratungsangebote, in denen Fachkräfte und Ehrenamtliche bei Fragen zum Leben im neuen Land zur Seite stehen, eine Sportgruppe für geflüchtete und einheimische Jugendliche und das Ehrenamtscafé, in dem ein engagierter Geflüchteter die Besucher mit Tee, frischen Smoothies und leckeren Frühstücksbuffets verwöhnt: Aus den drei Räumen in den Flüchtlingsunterkünften an der Neukirchen-Vluyner Wiesfurthstraße, Am Hugengraben und in der Dörpfeldschule sind viel genutzte Orte geworden, an denen Geflüchtete und ihre ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer zusammen kommen. „Die ‚Ankommenstreffpunkte‘ sind gut besucht und sie werden von Geflüchteten und Ehrenamtlichen mit viel Leben gefüllt“, sagt Karin Heintel vom Treff 55, der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers. Die Treffpunkte hat die Neukirchen-Vluyner Dienststelle der Grafschafter Diakonie im Jahr 2016 mit Geldmitteln aus dem Programm „Komm an“ des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Renovierung, Küchenausstattung, Tische, Stühle, gemütliche Kissen, Kickertische, Spieleteppiche, Kaffeemaschinen und vieles mehr machen die Räume seitdem zu einladenden Treffpunkten. Ein Folgeantrag für das Jahr 2017 wurde vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales positiv beschiedenso dass zentral, mitten im Dorf Neukirchen, eine weitere Anlaufstelle eingerichtet konnte. „Wir freuen uns sehr über die Zuwendung des Landes NRW und hoffen, dass auch in 2018 ein Folgeprogramm aufgelegt wird. Die Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Wesel durchgeführt“, sagt Heintel, beim Treff55 für die Koordination der Arbeit der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer zuständig.Durch die Mittel, mit denen das Land die Arbeit von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe stärken will, finanziert der Treff 55 außerdem z. B. Aufwandsentschädigungen für freiwillig Engagierte, erstattet Fahrtkosten, wenn Ehrenamtliche und Geflüchtete zusammen zu Ämtern oder Behörden fahren und kommt für die Auslagen für Angebote auf. „Das bedeutet eine wichtige Hilfe, denn bei uns sind mehr als 90 Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Integration.“ Ihnen stehen die Fachkräfte dank der Förderung gut zur Seite: Die Helfer können z. B. regelmäßig professionell geleitete Angebote des Neuen Ev. Forums Kirchenkreis Moers zur Supervision und zum Austausch in Anspruch nehmen sowie Fortbildungen kostenfrei besuchen.

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